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Buttersäure – Anschläge

Buttersäure Anschlag-Serien auf PKW

Angriffe mit Buttersäure sind weitaus häufiger verbreitet als man denkt. Die Ziele der Angreifer sind sehr vielseitig: Von Gebäuden, Straßen, Plätzen, Restaurants bis zu PKW reicht das Spektrum. Das letztlich öffentlich bekannt gewordene Ziel einer derartigen Stinkbombe war der Aachener Dom am 24. Oktober 2011, wo unbekannte Täter eine kleine Menge an Buttersäure im Opferstock in einer der Kapellen des Doms freisetzten.

Was ist Buttersäure?

Eigentlich ist ihre chemische Bezeichnung Butansäure und sie entsteht auf natürlichem Weg bei der Übergärung von Butter, aber auch im Verdauungsprozess des menschlichen Darms. Die Säure ist bei Zimmertemperatur farblos und fällt bereits in geringster Konzentration durch einen penetranten Gestank nach Erbrochenem oder ranzliger Butter äußerst unangenehm auf. Zudem ist Butansäure von ätzender Wirkung und ihre Dämpfe reizen Augen und Atemwege. Kurzum: Ein Stinkbombe basierend auf Butansäure ist alles andere als harmlos.
Besonders unangenehm wird es für Betroffene, wenn Butansäure an oder im noch schlimmeren Fall, in einem PKW ausgebreitet wird. Der Gestank von dieser Chemikalie ist nämlich nicht von vorübergehender Natur. Butansäure hat eine Halbwertszeit von fünf Jahren und kann, wenn sie nicht unschädlich gemacht wird, sowohl Fahrzeug als auch Mensch empfindlich angreifen. Angriffsziele solcher üblen Scherze sind bei PKW:
Im Außenbereich von Fahrzeugen ist es sehr gerne der Kühlergrill, was zur Folge hat, dass sich Teile der Säure bis in den Motorraum verbreiten können. Aber auch Türen, Motorhaube, Belüftungsschlitze und Fenster sind ein beliebtes Ziel.

Im Innenbereich von Fahrzeugen sind oftmals Türgriffe, Lenkrad, Schalter, Sitze und Türinnenrahmen betroffen; also Teile mit denen Insassen in direkte Berührung kommen und in Gefahr geraten gesundheitliche Schäden zu erleiden.

Was ist zu tun, wenn man Opfer eines Angriffs mit Butansäure wird?

1. Ein Angriff mit Butansäure ist kein Scherz sondern eine strafbare Handlung! Einem Säure-Angriff sind Sachbeschädigung und sogar schwere Körperverletzung zugrunde zu legen. Als erstes sollte deshalb die Polizei sofort konsultiert werden.
2. Sofort die Versicherung informieren. Die KFZ-Versicherer kennen mittlerweile das Problem und können nahezu sofort mitteilen, ob und wie ein Säureanschlag reguliert wird.
3. Um persönliche Gesundheitsschäden zu vermeiden gegebenenfalls zeitnah einen Arzt aufsuchen.
4. Säure am PKW möglichst schnell entfernen. Hierzu gibt es Spezialmittel, die man selbst einsetzen kann, aber auch Firmen, die sich auf die Beseitigung von Schadstoffen an PKW spezialisiert haben. Weitere Informationen: Buttersäure Geruch neutralisieren lassen

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